TSL Dortmund 2010

 

 

08.08.10                                                TSL mit neuem Vorstand

Nach dem Vereinspokal fand am 7.08.10 noch die Jahreshauptversammlung der TSL Dortmund statt. Auf dieser wurde unter anderem

ein neuer Vorstand gewählt.

Die TSL bedankt sich bei Volker Bärwald , der nach 30 erfolgreichen Jahren aus dem Vorstand der TSL ausscheidet.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen :

1. Vorsitzender : Frank Hagenkötter

2. Vorsitzender und Kassierer : Dirk Bärwald

Spielleiter : Sascha Skroblin

Kassenprüfer : Stephan Boddenberg

 

 

08.08.10                                                 Frank ist  neuer Pokalsieger 

Zum Abschluss der Saison 2009 / 2010 fanden sich 8 Spieler der TSL zum diesjährigen Vereinspokal zusammen. Thossa und Vicky Büsing

waren dabei zum letzten Mal bei einem TSL Wettbewerb dabei . Sie wechseln ja bekanntlich nach Bergkamen.

Einen absoluten Favoriten gab es nicht . Sicherlich waren Stephan Boddenberg , Thossa Büsing und Frank Hagenkötter erste Anwärter

auf den Titel. Aber auch Steven , Dirk und Kai konnten sich Chancen ausrechnen. Vicky wollte die Favoriten ärgern .

Die große Unbekannte war Maiko Maaz , der nach 2 Jahren Pause sein Comeback gab. Die günstige Anzahl von 8 Teilnehmern

sorgte dafür , dass es sofort mit dem Viertelfinale los gehen konnte.

 

Viertelfinale :

Stephan Boddenberg  :  Vicky Büsing     2 : 1 ( 1 : 0 )

Frank Hagenkötter     :  Dirk Bärwald     6 : 2 ( 3 : 0 )

Kai Hagenkötter         :  Maiko Maaz       4 : 1 ( 3 : 0 )

Thossa Büsing            :  Steven Breselg  1 : 0 ( 1 : 0 )

 

Hier setzten sich die Favoriten durch. Etwas überraschend war der hohe Sieg von Kai , der Maiko nicht den Hauch einer Chance lies

und groß aufspielte. Frank dominierte von Anfang an und lies gegen Dirk nichts anbrennen. Zwischen Thossa und Steven ging es 

ausgeglichener zu . Stephan tat sich sehr schwer gegen Vicky und musste schon sehr um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich wieder am Ball : Maiko Maaz

 

 

Die " Trostrunde " um die Plätze 5 - 9 brachte folgende Spiele :

Steven Breselg    :    Vicky Büsing    1 : 1  2 : 1 n. Freistosschiessen  Grosser Kampf von Vicky wurde leider nicht belohnt.

Maiko Maaz         :    Dirk Bärwald    4 : 2 ( 3 : 0 )   Maiko schon wieder in Form. Dirk etwas enttäuschend.

 

Spiel um Platz 7

Dirk Bärwald    :    Vicky Büsing    2 : 0 ( 2 : 0 )       Erfahrung setzt sich durch.

Spiel um Platz 5

Maiko Maaz     :    Steven Breselg  4 : 1 ( 2 : 0 )      Steven ohne Chance. Maiko weiter im Aufwind.

 

Die Auslosung des Halbfinals wurde mit Spannung erwartet. Es kam zu folgenden Partien

 

Kai Hagenkötter      :    Thossa Büsing             1 : 0 ( 1 : 0 )

Frank Hagenkötter  :    Stephan Boddenberg   2 : 1 ( 1 : 1 )

 

Es wahren zwei sehr spannende Spiele auf gutem Niveau. Kai verdiente sich den Sieg durch eine sehr konzentrierte Leistung , hatte

aber in der Schlussphase einiges Glück , als Thossa einige gute Chancen nicht nutzen konnte. Am Ende feierte er seine zweite

Finalteilnahme im Vereinspokal.

Stephan und Frank lieferten sich ein sehr gutes Spiel. Es war geprägt von gegenseitigen Respeckt. Frank war spielbestimmend , musste aber

bei Stephans konter stets aufpassen. Nach 11 Minuten gelang Frank nach schönem Angriff die Führung. Stephan schaltete sofort um

und konnte noch vor der Pause ausgleichen . In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. in der 26. Minute dann die Entscheidung als Frank

nach einer Drangperiode das 2 : 1 gelang.

Damit gab es zum zweiten Mal nach 2008 das Endspiel Vater gegen Sohn.

 

Vorher gab es ein gutes Spiel um Platz 3 :
Spiel um Platz 3

Stephan Boddenberg    :    Thossa Büsing    2 : 0 ( 2 : 0 )

Irgendwie war Thossa hier ohne Chance. Stephan spielte konzentriert und hatte das Spielgeschehen im Griff . Thossa hatte auch seine

Möglichkeiten , musste sich aber letzlich verdient geschlagen geben.

 

Die Endspielteilnehmer 2010 : Kai , Schiri Stephan und Frank

 

Endspiel :

Frank Hagenkötter    :    Kai Hagenkötter    3 : 3 ( 3 : 1 ) 4 : 3 s.d.

 

Das war spannend !! Zu Beginn der Partie hatte Kai erheblich mit seiner Nervosität zu kämpfen. Frank wusste um die Stärken seines Sohnes

und begann sehr konzentriert. Verdient ging Frank nach 4 Min. nach einem Torwartfehler Kais in Führung . Diesem Treffer lies er noch zwei

weitere folgen , so das es nach 12 Min. bereits 3 : 0 stand und alle mit einer klaren Angelegenheit rechneten. Kurz vor der Halbzeit gelang 

Kai mit einem sehenswerten Treffer das 1 : 3 . Im zweiten Durchgang erhöte Kai das Tempo und Angriff auf Angriff rollte auf Franks Tor zu .

Nach 20 Min. war es soweit. Wieder spielte sich Kai schnell durch , kam frei zum Schuss und es stand nur noch 2 : 3 . Nun versuchte Frank

das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und den Ball zu behaupten. Kai spielte ein sehr gutes Pressing und erspielte sich weitere Chancen und 

erzielte zur Freude der Zuschauer in der 27. Min den Ausgleich. Frank kam nun überhaupt nicht mehr ins Spiel und hatte sogar in der 29. Min.

noch Glück , als Kai eine gute Chance nicht nutzen konnte. Es ging in die Verlängerung ( 1x 10 Min. Sudden Death ).

In der Verlängerung hatte sich Frank wieder gefangen , kontrollierte wieder das Spiel und erspielte sich einige Chancen. Als sich alle 

schon auf ein Freistossschiessen freuten , kam Frank noch einmal durch und erzielte 1 Minute vor dem Ende das 4 : 3 .

Ein sehr sehenswertes Endspiel war zu Ende. Noch einmal konnte Frank den Angriff Kais abwehren . Dennoch scheint es nur eine Frage der Zeit ,

bis Kai seinen ersten Vereinstitel holt

 

 

 

01.07.10                                                    Große Veränderungen zur neuen Saison

Die Mitgliederzahl der TSL wird sich in der nächsten Saison wohl erheblich reduzieren . Thossa Büsing , Vicky Büsing und Fred Vulpes

werden die TSL verlassen und wieder für B. Bergkamen spielen . Auch Dieter Sauerwein und Uli Selsen haben angekündigt , die

TSL verlassen zu wollen.  

 

 

 

28.06.10                                                    DMM  in Schwalbach

Die Hoffnungen und Erwartungen im Vorfeld der diesjährigen DMM waren groß. Geplant war , dass die TSL mit drei Teams anreist und

natürlich ein gewichtiges Wort um den Titel mitredet. Dann kam es aber mal wieder ganz anders. Nach und nach sagte Einer nach dem Anderen

ab und so machte man sich mit immerhin noch 7 Spielern auf den Weg ins Hessenland. Die erste Mannschaft bestand nun aus

Uli Selsen , Thossa Büsing , Eric Linardt und Frank Hagenkötter . In Team 2 waren Vicky Büsing , Dieter Sauerwein und Kai Hagenkötter aktiv.

Natürlich konnte man unter diesen Vorraussetzungen nichts großes erwarten und die TSL Cracks gingen völlig ohne Druck an den Start.

Am Ende reichte es immerhin mit drei Siegen einem Unentschieden und zwei Niederlagen zu einem ganz passablen Rang 3 hinter der TSG Rain und dem alten und neuen Deutschen Meister  aus Berlin. Unsere zweite Mannschaft erreichte das unter diesen Umständen maximale und konnte

mit einem Sieg und fünf Niederlagen immerhin noch vor Borussia Bergkamen landen.

Alle Ergebnisse mit schönem Bericht auf www.dstfb.de

 

 

 

20.04.10                                                    DEM in Berlin

Für die TSL Dortmund endete die diesjährige DEM , die in Berlin ausgetragen wurde , eher durchschnittlich . Mit dem stolzen Aufgebot

von 8 Teilnehmern machte man sich am Samstagmorgen auf den Weg. Die Zielsetzungen waren unterschiedlich verteilt.

Kai und Vicky wollten ihre Titel bei den U12 ern bzw. bei den Damen verteidigen. Beide starteten auch in der U 19 Kategorie und Kai noch bei den

U 15 ern.

Uli , Edin , Thossa , Sandro und Frank hofften auf etwas Losglück , um in der Open sowie Veteranenkategorie so weit wie möglich zu kommen.

Marcel Schulz hatte nicht unberechtigt die Hoffnung , im Open Turnier was zu erreichen .

Das erste Problem brachte schon die Anfahrt , da es auf der A2 nach einem Unfall eine Vollsperrung gab.  Die Zeit auf der Autobahn wurde

klug genutzt , um nochmals Taktiken zu besprechen und sich etwas die Beine zu vertreten. Mit der geringen Verspätung von 3 Stunden traf man

schliesslich in Berlin ein. Dort gab es dann die ersten langen Gesichter , als man die Gruppenauslosungen sah.

Kai und Vicky wurden dann ihren Favoritenstellungen gerecht und siegten solide in ihren Kategorien. Bei den U 15ern belegte Kai hinter

Marcel Kwiatkowski aus Berlin  den zweiten Platz und in der U 19 Rang 3. Vicky verteidigte ihren Damentitel und schaffte bei den U 19 ern

Platz 4.

Bei den Veteranen schaffte es Uli Selsen ins Halbfinale , unterlag dort gegen Marcus Tilgner und wurde 4. . Frank Hagenkötter schied im

Viertelfinale gegen den späteren Gewinner Arnold Mair aus und wurde fünfter gefolgt von Edin Mulasmajic , der Rang 6 belegte.

Thossa Büsing uns Sandro Salice landeten auf den Plätzen 10 und 12.

Am Sonntag gab es noch die " Königsklasse ". Auch hier reichte es leider nur zu mittelprächtigen Ergebnissen. Dennoch kann man von einer guten

geschlossenen Mannschaftsleistung sprechen . Die TSL Cracks landeten auf den Plätzen 8, 9, 10 , 11 , 12 und 15 .

Ein schönes Wochenende war zu Ende . Das nächste nationale Highlight ist nun die DMM im Juni in Schwalbach , wo die TSL nach 1989

endlich mal wieder Mannschaftsmeister werden möchte . Das Berliner Wochenende hat gezeigt , dass dies nicht unmöglich sein wird.

Die Rückfahrt über Bergkamen nach Dortmund verlief dann ohne Probleme .

Alle Ergebnisse und Tabellen unter   www.dstfb.de  !!   

 

05.04.10                                                    Besuch aus der Schweiz

 

Ein tolles Wochenende in Dortmund mit viel Subbuteo und einem Besuch beim BVB verbrachten Peter Erb mit Thomas und Trischa Bäumeler .

Den Anfang machte am Karfreitag Abend ein Besuch im Roadstop in Hohensyburg. Mit insgesamt 12 Personen verlebte man einen

sehr schönen gemütlichen Abend mit Gesprächen , die auch mal nichts mit Subbuteo zu tun hatten.

Am Samstag ging es gegen 10 Uhr los mit einem kleinen Mannschaftsturnier. Von der TSL bildeten Uli Selsen , Kai und Frank Hagenkötter

das Team " A " . Dominik und Marcel Schulz wurden Team " B " genannt und in ihren Matches durch einen Gastspieler verstärkt.

Gespielt wurde im Modus " jeder gegen jeden " mit Hin und Rückspiel .

TSL Dortmund " A "    :    SP Aargau - Süd       0 : 0  ( 9 : 9 )

TSL Dortmund " B "    :    SP Aargau - Süd       2 : 1 ( 12 : 4 )

TSL Dortmund " A "    :    TSL Dortmund " B "  1 : 2 ( 6 : 8 )

SP Aargau - Süd        :     TSL Dortmund " A "   0 : 3 ( 4 : 11 )

SP Aargau - Süd        :     TSL Dortmund " B "   0 : 3 ( 5 : 13 )

TSL Dortmund " B "    :    TSL Dortmund " A "    1 : 2 ( 6 : 9 )

 

Damit setzten sich die Schulz Brüder mit ihren Gastspielern knapp vor Dortmund A durch . Unsere Gäste aus der Schweiz belegten zwar Rang 

Drei , zeigten aber in einigen Spielen sehr gute Leistungen.

Mittlerweile waren auch Thossa und Vicky Büsing eingetroffen . Nun war es Zeit , sich zum Stadion aufzumachen . Peter Erb verdiente sich sofort ein Sonderlob von Frank , als er sich an einem Fanstand einen BVB - Schal zulegte . Trischa hatte die Ehre , Fränkies Champions League Sieger Schal von 97 zu bekommen ( inklusive Rotweinflecken ).

     

Das BVB - Spiel war dann sehr spannend und unsere Borussia trug durch einen 2 : 1 Sieg dazu bei , dass die bereits gute Laune noch besser wurde.

Nach dem Spiel machte man es sich bei Hagenkötters im Wohnzimmer gemütlich. Franks Frau Ria tischte leckere Sandwiches auf und man

verfolgte gemeinsam die Sportschau.

Danach fuhr man gemeinsam in die City , um bei einem leckeren Bierchen den Tag ausklingen zu lassen.

Am Sonntag  stand nun ein Einzelturnier an . Neben unseren Schweizer Freunden waren nun noch Sandro Salice , Sascha Skroblin und

Kai und Frank Hagenkötter dabei. Es wurde in einer Dreier und Vierergruppe gespielt.

 

Gruppe A                                                                                          Gruppe B

Kai Hagenkötter    :    Sascha Skroblin    3 : 0 ( 0 : 0 )                    Frank Hagenkötter    :    Sandro Salice          0 : 2 ( 0 : 1 )

Trischa Bäumeler  :    Peter Erb               1 : 3 ( 1 : 2 )                    Sandro Salice            :    Thomas Bäumeler    4 : 1 ( 2 : 0 )

Kai Hagenkötter    :    Peter Erb               1 : 0 ( 0 : 0 )                    Frank Hagenkötter    :    Thomas Bäumeler    5 : 4 ( 2 : 2 )

Trischa Bäumeler  :    Sascha Skroblin     0 : 2 ( 0 : 1 )

Sascha Skroblin    :    Peter Erb                0 : 1 ( 0 : 1 )

Kai Hagenkötter    :    Trischa Bäumeler   5 : 2 ( 3 : 1 )

Tabelle Gr. A                                                                                     Tabelle Gr. B      

1. Kai Hagenkötter         6 : 0     9 : 2                                              1. Sandro Salice             4 : 0     6 : 1     

2. Peter Erb                    4 : 2     4 : 2                                              2. Frank Hagenkötter     2 : 2    5 : 6

3. Sascha Skroblin         2 : 4     2 : 4                                              3. Thomas Bäumeler       0 : 4    5 : 9

4. Trischa Bäumeler       0 : 6     3 : 10

 

Um die Plätze 5 - 7 gab es folgende Ergebnisse

Sascha Skroblin    :    Thomas Bäumeler    0 : 3 ( 0 : 2 )

Thomas Bäumeler :    Trischa Bäumeler     6 : 0 ( 3 : 0 )

Sascha Skroblin    :    Trischa Bäumeler      2 : 3 ( 1 : 2 )

Damit sicherte sich Thomas den 5. Rang vor seiner Tochter , die speziell im Spiel gegen Sascha zeigte , dass auch sie ein großes Talent ist.

Sascha belegte zwar Rang 7 war aber trotzdem zufrieden.

 

Nun standen die Halbfinals an :

Frank Hagenkötter    :    Kai Hagenkötter    5 : 1 ( 2 : 0 )

Sandro Salice            :    Peter Erb                3 : 0 ( 3 : 0 )

 

Frank spielte sehr Konzentriert , da er sich gegen seinen Sohn keine Blösse geben wollte und dessen Stärke kannte.

Sandro ließ sich auch auf nichts ein und hatte die Partie schon nach der ersten Halbzeit gewonnen.

Im Spiel um Platz 3 spielten Kai und Peter sehr offensiv und auch gut. Kai zeigte sich gut erholt von seiner Niederlage und schaffte verdient

Platz 3.

Kai Hagenkötter    :    Peter Erb    5 : 3 ( 3 : 2 )

Das Finale erlebte den mittlerweile 22 jährigen Klassiker zwischen Sandro Salice und Frank Hagenkötter

Sandro Salice    :    Frank Hagenkötter    3 : 3 ( 2 : 0 ) Fs. 1 : 2

Das Endspiel fand auf hohem Niveau statt. Sandro sah 6 Min. vor Schluss bei einer 3 : 1 Führung wie der sichere  Sieger aus. Nun setzte Frank

alles auf Sturm und wurde noch mit zwei Treffern belohnt. Das Freistossschiessen gewann Frank mit 2 : 1 und sicherte sich den Turniersieg.

Damit ging ein schönes Wochenende in freundschaftlicher Atmosphäre zu Ende. Alle Beteiligten hatten viel Spaß und eine Wiederholung

dieses Treffens wurde beschlossen.

  
   

 

28.03.10                                                    TSL dominiert im LV West

 

Im letzten Jahr waren es noch sechs Veteranen, in 2010 schon acht Spieler in der Altersklasse +40. Spielort am 27. März war das Jugendheim Yellowstone in Bergkamen-Oberaden, das exzellente und spannende Partien sah, sowie teilweise sensationelle Tore. Es ging hauptsächlich um den Titelgewinn und im Besonderen um vier Startplätze, die dem LV West bei der Deutschen Veteranenmeisterschaft am 17. April in Berlin zur Verfügung stehen.

Gespielt wurde in zwei Vierergruppen, Titelverteidiger Uli Selsen und Thossa Büsing waren als Gruppenköpfe gesetzt und alle anderen losten sich selbst in ihre jeweiligen Vorgruppen. Selsen, dem das Lospech eigentlich ein treuer Weggefährte zu sein schien, schaute wenig enttäuscht drein, als ihm Rolf Sarnoch, Ralf Popp und Dieter Sauerwein in die Gruppe A zugewiesen wurden. Anders dagegen die Mienen der Spieler in Gruppe B, in der sich drei der vier Topfavoriten auf den Titel befanden.

Uli Selsen    :    Ralf Popp                 5 : 0 ( 3 : 0 )                       1.    Uli Selsen                 9    11 : 0

Uli Selsen    :    Rolf Sarnoch            5 : 0 ( 2 : 0 )                       2.    Dieter Sauerwein     6     11 : 2

Dieter Sauerwein    :    Ralf Popp     4 : 1 ( 2 : 0 )                       3.    Ralf Popp                 3      2 : 9

Uli Selsen    :    Dieter Sauerwein     1 : 0 ( 0 : 0 )                       4.    Rolf Sarnoch            0      0 : 13

Rolf Sarnoch    :    Ralf Popp             0 : 1 ( 0 : 0 )

Rolf Sarnoch    :    Dieter Sauerwein 0 : 7 ( 0 : 3 )

 

Zu Null hielt sich der Titelverteidiger schadlos. Einzig im Spiel gegen Dieter Sauerwein wurde er gefordert, allerdings wussten beide bereits, dass es bei ihrem Spiel um Platz 1 oder 2 ging. Und welchen Brocken sie aus Gruppe 3 bekommen würden, machte den Kohl nicht fett – da war es gleich, ob man Gruppenerster oder – zweiter würde.

 

In Gruppe B ging es erwartungsgemäs spannender zu , da sich dort mit Thossa Büsing , Sandro Salice und Frank Hagenkötter drei Spieler befanden , die sich berechtigte

Hoffnungen auf den Titel machten.

Jürgen Fricke    :    Frank Hagenkötter    0 : 5  ( 0 : 2 )                    1.    Frank Hagenkötter    7    10 : 4

Thossa Büsing :    Sandro Salice              0 : 0                                  2.    Thossa Büsing           5      7 : 4   

Thossa Büsing :    Jürgen Fricke              4 : 1  ( 1 : 0 )                     3.    Sandro Salice           4      5 : 3     

Sandro Salice    :    Frank Hagenkötter    1 : 2  ( 0 : 2 )                    4.    Jürgen Fricke            0      2 : 13  

Thossa Büsing :    Frank Hagenkötter     3 : 3  ( 0 : 1 )

Sandro Salice    :    Jürgen Fricke            4 : 1 ( 1 : 1 )

Einer der Favoriten würde jetzt schon auf der Strecke bleiben und auch Jürgen Fricke hatte mit seinem Los (B2) nicht den Hauptgewinn gezogen. Doch wer glaubte, der Routinier aus dem Sauerland würde sich hängen lassen, sah sich getäuscht. Von Spiel zu Spiel lief es besser bei ihm und viele Glanzparaden wurden vom Fricke-Keeper geleistet. Im Auftaktmatch boten Sandro Salice und Thossa Büsing eine hochklassige Partie, der lediglich die Tore fehlten. Am Ende waren beide froh, nicht verloren zu haben. Der Dortmunder Klassiker S. Salice - F. Hagenkötter bot ebenfalls hohe Subbuteokunst. War der 2:0-Führungstreffer für Frankie , der Sekunden vor der Halbzeit fiel, vielleicht der Knackpunkt des Spiels? Danach konnte Sandro Salice zwar mehr Feldvorteile erringen und auch den Anschlusstreffer erzielen, jedoch eine knappe Niederlage nicht verhindern. Das Zittern begann nun bei ihm und auch für Thossa Büsing, der fünf Minuten vor dem Ende seiner Partie gegen Frank Hagenkötter beim Zwischenstand von 3:1 für Frank fast schon „weg vom Fenster“ war. Parallel kämpfte Sandro Salice gegen das Bollwerk Fricke an. Mittlerweile hatte Büsing seine Unzufriedenheit gegenüber seiner mangelnden Präzision im Griff, den Schock eines nicht gegebenen Treffers durch Schiri Uli Selsen verdaut und angefangen ordentlich und druckvoll zu spielen. Ihm kam sicherlich zu Gute, dass sein Gegner nach dem dritten Tor im Glauben einer sicheren Führung zu laissez-faire agierte. Nachdem der 2:3-Anschlusstreffer drei Minuten vor dem Abpfiff fiel, setzte Büsing alles auf eine Karte und wurde mit dem Ausgleichstreffer in der letzten Spielminute belohnt.

Halbfinale (5 – 8)
Popp – Fricke                          0 : 0   FS: 0:1
Salice – Sarnoch                     5 : 1  ( 4 : 0 )
Darauf haben viele lange gewartet und nun wurde es wahr: Fricke – Popp 0:0. „War doch klar, oder?“, kommentierte Jürgen Fricke mit einem Augenzwinkern. Im zweiten Match ließ es Sandro Salice in der zweiten Halbzeit etwas langsamer gehen und prompt konnte auch Rolf Sarnoch, zumindest mit einem Ehrentreffer aufwarten.
Spiel um Platz 7
Popp – Sarnoch                        2 : 0 ( 0 : 0 )
Spiel um Platz 5
Fricke – Salice                          0 : 3 ( 0 : 1 )
Die beiden zogen auch ihr zweites Spiel voll durch. Großes Kompliment an alle, die an diesem Tag nicht nur auf der Jagd nach Titel und Startplätzen waren, sondern richtig Spaß am Subbeln hatten.
 
Halbfinale
Selsen – Büsing                       0 : 3 ( 0 : 1 )
Hagenkötter – Sauerwein        3 : 0  ( 2 : 0 )
 
Uli Selsens Serie von acht LV West-Veteranenmeisterschaftsspielsiegen zu Null in Folge riss. Der Knackpunkt wird wahrscheinlich Thossa Büsings 1:0 gewesen sein. Ein irres Tor. Der Ball lag in Selsens Schusszone, allerdings ungünstig und näher der Seitenlinie, denn dem Tor. Zudem schien der Ball recht gut abgedeckt. Mehr schlecht als recht wagte Büsing im schnellen Spiel einen Schussversuch. Die angreifende Figur hätte sicherlich den Ball verfehlt. Da Uli Selsen jedoch mit seinem Körper unglücklich den Tisch ins Wackeln brachte, entschied Schiri Banscherus auf Wiederholung des Schusses. „Daran gab es überhaupt nichts zu deuteln“, bestätigte Uli Selsen. Und dann folgte etwas, was man allgemein als Sonntagsschuss bezeichnet. In 99 von 100 Fällen geht so ein Ball nicht rein. Büsing traf den Ball optimal ohne die gut postierte Verteidigerfigur zu berühren, der Ball bekam ob der geringen Angriffsfläche und der hohen Geschwindigkeit der angreifenden Figur eine kuriose Flugphase. Im hohen Bogen geflogen senkte sich der Ball rasch , touchierte sogar noch den hinteren Teil des Selsen-Keepers und landete völlig unerwartet im Tor. Sensationell. Mit großer Sicherheit verteidigte Thossa Büsing weiter und nutzte die wachsende Unsicherheit seines Gegenübers schließlich indem er zwei weitere Treffer setzen konnte. Viel mehr Chancen gab es in dem Spiel auch nicht. Gleichzeitig duellierten sich Frank Hagenkötter und Dieter Sauerwein – zwar mit dem gleichen Endstand, allerdings mit anderem Spielverlauf. Schnell ging der Jungveteran Hagenkötter in Führung und baute diese zügig aus. Mit etwas mehr Konzentration als noch im Spiel zuvor und mit sicherer Hand sorgte er für seinen ersten Finaleinzug in ein Veteranenfinale.
Spiel um Platz 3
Selsen – Sauerwein                  2 : 1 ( FS )
Die Zwei machten es kurz und knapp im Freistossschießen.
Finale
Büsing - Hagenkötter                1 : 1 ( 0 : 0 ) FS: 0 : 2
 
Beide Kontrahenten spielten kontrolliert offensiv. Oder anders: Beide neutralisierten sich 25 Minuten lang, wenngleich man einen prozentual höheren Ballbesitz von Frank Hagenkötter wahrnehmen konnte. Büsing stand gewohnt tief in der Abwehr und verteidigte souverän. Dann setzte sich Hagenkötter über seine rechte Abwehrseite durch und ihm glückte ein umjubelter Schuss aus spitzem Winkel. Da passte alles, grandios. So macht Subbuteo Spaß! Thossa Büsing erinnerte sich an das 3:3 aus dem ersten Spiel und gab nicht auf – und wieder konnte er ausgleichen. Unglaublich. Noch weniger als zehn Sekunden zu spielen. Der Ball liegt nicht gerade optimal, aber innerhalb der Schusszone. Keine Zeit zum Zielen – einfach draufhalten – Toooooor!!! Aber zählt es? Der Zeitmesser piepte. Schiri Selsen entschied: Tor. Welch eine Spannung. Im sudden death dann ein umgekehrtes Bild. Nun drückte Büsing und Hagenkötter zeigte, dass auch er defensiv einiges drauf hat. Es kam zum finalen Freistossschießen und dem besseren Ende für Frank Hagenkötter. Er netzt seine Schüsse 4 und 5 ein.

   Boten ein starkes Endspiel : Frank Hagenkötter und Thossa Büsing

Erwähnt werden sollte auch noch , dass sich die TSL während dieser Veranstaltung zum dritten Mal hintereinander und zum achten

Male insgesamt den Titel des LV West Mannschaftsmeisters sicherte. Im " Finale " gab es einen 3 : 1 Sieg über Borussia Bergkamen !!

 

09.03.10                                                 6./7. März 2010 - FISTF Major von Belgien in Mons

 

Zum Mannschaftswettbewerb hatte die TSL Dortmund zwei Teams gemeldet. Durch den kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfall von Frank und Kai Hagenkötter, konnte eine 2. Mannschaft nicht antreten. Hinzu kam noch die zwar erfolgte Anmeldung von Marcel Schulz, der allerdings versäumte seine Absage auch dem Ausrichter mitzuteilen. Somit stürmte die TSL in der Besetzung T. Büsing, V. Büsing, E. Lienhardt und F. Vulpes in Gruppe 7 gegen die Falcons aus Athen und die dritten Mannschaft des SC Stembert (Belgien). Im ersten Match gegen Stembert C fehlte noch der Deutsch-Franzose Lienhardt, dem der starke Schneefall zwischen Luxemburg und den Ardennen zu schaffen machte. Trotzdem reichte es für die Dortmunder zu einem 3 – 1 (14:8). Besonders Fred Vulpes und Victoria Büsing zeigten hierbei großartige Spiele gegen, für sie, nicht leichte Gegner. Auch im zweiten Spiel gegen die Athener Falken überzeugte Victoria Büsing durch ein Remis, genauso konnte der nun eingetroffene Eric Lienhardt mit einem Unentschieden auch einen guten Start ins Wochenende verzeichnen. Dennoch ging das Spiel mit 0 – 2 (3:10) verloren. Weiter ging es im 1/16-Finale dann mit der Partie TSL Dortmund – Bologna Tigers, Endstand: 0 – 3 (2:21). Diesmal standen Victoria Büsing und Fred Vulpes auf verlorenem Posten uns kassierten hohe Niederlagen, Lienhardt spielte ein achtbares 1:1 gegen den starken Croatti. Nichtsdestotrotz bedeutete dies das Aus für die TSL, deren Spieler sich nun überwiegend auf ihre Aufgaben in den Einzelkategorien.  

Spannend machte es  Thossa Büsing. Der Dortmunder hatte es im ersten Match mit dem völlig unbekannten Italiener Amerigo Scattamacchia zu tun, der zuvor mit seinem Team SC Fiamme Azurro Roma bis ins Viertelfinale der Mannschaftskategorie gestürmt war. Mit 2:1 siegte der Römer in seinem allerersten internationalen Veteranenspiel über den Routinier Büsing. Als Gruppenkopf fungierte der Grieche Dimakeas, der gegen Scattamacchia torlos Remis spielte und dem im entscheidenden letzten Spiel am Samstag (19:30 Uhr) ein Unentschieden zum Weiterkommen genügt hätte. Dank eines genial gespielten Angriffszuges zu Beginn der 2. Halbzeit, der zum letztendlichen 2:1-Endstand führte, durchkreuzte Thossa Büsing alle Defensivgedanken des Griechen und spielte den Sieg souverän in einer fairen Partie nach Hause. Am Sonntag setzte sich Fred Vulpes in der nächsten Runde (1/32-Finale) gegen den Belgier Bart van der Vliet mit 2:1 durch. Auch hier ein spannendes Spiel. Fred lief lange einem 0:1 hinterher und erzielte in der 27. Spielminute den erlösenden Ausgleich. Im sudden death „daddelte“ er sich den Siegtreffer zusammen. Nach einer harmlos wirkenden Ecke und einem überhaupt nicht gefährlich erscheinenden Schuss fiel das 2:1 für Fred („Eppler!“), dank der gnädigen Mithilfe des Van der Vliet-Keepers. Thossa Büsing sollte es mit dem Niederländer Lucas Creemers zu tun haben, der allerdings indisponiert daher kam und durch einem 3:1-Erfolg für Büsing verdient verlor und noch gut damit bedient war. Danach kam das parallele Aus für Büsing und Vulpes – beide zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und schieden gegen italienische Spitzenspieler aus: Fred gegen Paolo Finardi, Thossa gegen Stefano de Francesco - beide mit 0:4. Immerhin waren sie in einem illustren Kreis, denn auch Topspieler wie Stolwijk, Kapsambelis, Bolte, de Bruin, Mifsud, Thoen, Giaux, Prats-Salat, Monica, Aggelina, Leeman und Mairesse mussten im 1/16-Finale die Segel streichen. Eine neue Superlative gab es auch für die Damen-Kategorie zu vermelden. Mit 15 Spielerinnen war diese Kategorie nicht nur üppig besetzt, sondern auch erstmals nicht die teilnehmergeringste in Mons, denn in der U19-Kategorie fehlt zurzeit die Konkurrenz (nur 13 Teilnehmer und ohne deutsche Beteiligung). Victoria Büsing, als Gruppenkopf gesetzt, endete in ihrer Vorgruppe als Zweite. Die starke Belgierin Jessica Hardenne hatte im Vorrundenspiel wieder mit 1:3 die Nase vorn. Gegen die zwei weiteren, jungen belgischen Spielerinnen Vandevenne und Lebreton setzte sich Victoria jeweils sicher und locker mit 6:0 durch. Im Viertelfinale wartete dann allerdings mit Francoise Guyot, der Weltmeisterin von 2007, ein echter Hammer. Sie gewann am Ende auch diese Kategorie in Mons und bezwang Victoria im Viertelfinale mit 0:3.

 

 

20.02.10                                                Dominik verteidigt nächsten Titel

Nach 2008, 2009 nun zum dritten Mal hintereinander - Westdeutscher Einzelmeister: Dominik Schulz. Erstmals wurde Lüdenscheid im Sauerland zum Austragungsort einer Subbuteoveranstaltung. Für die Ausrichtung zeigte sich Jürgen Fricke verantwortlich, der im Einkaufszentrum Sauerland-Center den Spielort parat stellte. Leider waren die LV West-Verantwortlichen vom eher geringen Zuschauerandrang überrascht, jedoch sehr zufrieden mit der hervorragenden Pressearbeit. Der Dank geht an Jürgen für die guten Bedingungen, die er stellte. Zwölf Teilnehmer traten ab 11 Uhr an und spielten einen Modus in zwei Sechsergruppen, mit anschließenden Finalspielen. Für den unrühmlichen Höhepunkt sorgte Marcel Schulz , der wegen unsportlichen Verhaltens vom LV West-Vorstand aus der Wertung genommen wurde.

Dieter Sauerwein    :    Jürgen Fricke      6 : 1 ( 3 : 0 )      Edin Mulasmajic    :    Dominik Schulz    0 : 4 ( 0 : 1 )

Leif Banscherus      :    Thossa Büsing     0 : 2 ( 0 : 0 )       Dominik Schulz    :    Jürgen Fricke        6 : 0 ( 3 : 0 )

Edin Mulasmajic    :    Leif Banscherus    1 : 2 ( 1 : 1 )      Dieter Sauerwein    :    Thossa Büsing     0 : 1 ( 0 : 1 )

Dominik Schulz    :    Dieter Sauerwein   1 : 1 ( 1 : 1 )      Edin Mulasmajic    :    Thossa Büsing      1 : 0 ( 0 : 0 )

Jürgen Fricke    :    Leif Banscherus         0 : 5 ( 0 : 1 )     Dominik Schulz    :    Thossa Büsing        2 : 1 ( 1 : 0 )

Jürgen Fricke    :    Edin Mulasmajic        1 : 8 ( 0 : 5 )     Dieter Saeuwein    :    Leif Banschreus    2 : 2 ( 1 : 0 )

Dominik Schulz    :    Leif Banscherus      2 : 2 ( 1 : 1 )     Edin Mulasmajic    :    Dieter Sauerwein   1 : 1 ( 1 : 0 )

Jürgen Fricke    :    Thossa Büsing           0 : 8 ( 0 : 4 )

 

Tabelle Gr. 1

1.    Dominik Schulz    15 : 4    11

2.    Thossa Büsing      12 : 3     9

3.    Leif Banscherus    11 : 7     8   

4.    Edin Mulasmajic   11 : 8     7

5.    Dieter Saeuwein   10 : 6     6

6.    Jürgen Fricke        2 : 33     0

 
Der Gastgeber hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nach einem gründlichen Fehlstart fehlten am Ende auch ein bisschen die letzte Konzentration und das Aufbäumen. Dieter Sauerweins Abschneiden kann man schon ein wenig als tragisch bezeichnen. Er bekam nur eine knappe und unglückliche Niederlage und dennoch nur der vorletzte Platz in dieser Vorgruppe. Gegen Banscherus ging er zweimal in Führung, gegen D. Schulz und Mulasmajic kehrte er nach Rückständen jeweils wieder zurück.
Edin Mulasmajic mit viel Schatten und wenig Licht. Seine ersten beiden Niederlagen gegen Schulz gingen voll in Ordnung, der Sieg gegen Büsing glücklich, gegen Fricke eine gute Leistung und am Ende ein gerechtes Remis gegen Sauerwein, wenn auch der Ausgleich sehr spät erst fiel. Bei Leif Banscherus sollte es ähnlich sein. Gegen Büsing ballerte er mehrfach aufs Tor, doch nichts Zählbares kam heraus. Ein „Start-Ziel-Sieg“ gegen Fricke folgte, wobei in diesem Spiel Jürgen viele glänzende Torwartparaden hinlegte und somit eine höhere Niederlage verhinderte. Gegen Dominik Schulz hatte er dann sein bestes Spiel, auf hohem Niveau und trotzdem freundschaftlich fair. Schiri Selsen musste nur eingreifen, wenn der Ball von der Platte flog. Thossa Büsing startete optimal mit zwei Zu-Null-Siegen, hatte jedoch anschließend zwei unnötige und knappe Niederlagen gegen Mulasmajic zu Buche stehen. Das was in diesen beiden Spielen ihm misslang, sollte im letzten Vorrundenspiel fast von alleine gelingen. Dominik Schulz zog zwar nicht unangefochten ins Finale, in jedem fall aber verdient. Er war in dieser Vorgruppe der einzige Spieler ohne Niederlage.
Gruppe 2
Marcel Schulz    :    Steven Breselg    4 : 0 ( 0 : 0 )                Uli Selsen    :    Frank Hagenkötter       1 : 0 ( 1 : 0 )
Sandro Salice    :    Dirk Bärwald       3 : 1 ( 2 : 0 )                Marcel Schulz    :    Uli Selsen              1 : 2 ( 1 : 1 )
Steven Breselg    : Sandro Salice       2 : 3 ( 1 : 1 )                Frank Hagenkötter    :    Dirk Bärwald   4 : 0 ( 2 : 0 )   
Marcel Schulz    :    Frank Hagenkötter  5 : 2 ( 1 : 1 )            Steven Breselg    :    Dirk Bärwald         4 : 0 ( 3 : 0 )
Uli Selsen    :    Sandro Salice            1 : 3 ( 0 : 1 )                Marcel Schulz    :    Dirk Bärwadl          3 : 6 ( 0 : 2 )
Steven Breselg    :    Uli Selsen           0 : 4 ( 0 : 3 )                Frank Hagenkötter    :    Sandro Salice  0 : 0
Marcel Schulz    :    Sandro Salice      0 : 3 kfl.                     Frank Hagenkötter    :    Steven Breselg    5 : 1 ( 2 : 1 )
Uli Selsen    :    Dirk Bärwald              5 : 2 ( 2 : 0 )
 
Tabelle Gr. 1
1.    Sandro Salice        12 : 4    13
2.    Uli Selsen               14 : 5    12
3.    Frank Hagenkötter  12 : 2    10
4.    Steven Breselg       10 : 12    6
5.    Dirk Bärwald           6 : 16     3
6.    Marcel Schulz         0 : 15    0       
 
Dass Marcel Schulz einer der besten Subbuteospieler in Deutschland ist, sollte hinlänglich bekannt sein, leider ist er aber auch in seiner Unbeherrschtheit unübertroffen. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen entschied er für sich, nicht mehr weiter am Turnier teilnehmen zu wollen. In der Halbzeitpause hatte er sich vom LV West-Spielleiter Büsing deutliche Worte anhören müssen und eine Verwarnung verpasst bekommen, nachdem er in den ersten 15 Minuten seines Spiels gegen Dirk Bärwald nur durch permanente theatralische Wutausbrüche auffiel und nicht nur sich aus der Konzentration brachte, sondern auch Beschwerden über ihn von mehreren Seiten einprasselten. So monierten Banscherus und Breselg wegen des Gezeters von Marcel Schulz abgelenkt worden zu sein und deswegen Gegentore kassiert zu haben.
 
Dirk Bärwald hat sich deutlich unter Wert verkauft und wie Jürgen Fricke keinen guten Tag erwischt. Gleiches muss man auch bei Steven Breselg festhalten, der im Vorjahr noch als Dritter brillierte, doch in Lüdenscheid ebenfalls mehr Schatten als Licht präsentierte. Während Frank Hagenkötter vereinsintern bei der TSL Dortmund konstant das Maß aller Dinge darstellt, tut er sich bei nationalen Wettbewerben immer etwas schwerer. Sicherlich profitierte er vom Eklat des Marcel Schulz um Platz 3 zu sichern und somit die Chance auf eine Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft im April in Berlin zu wahren. Uli Selsen gehört ebenso zu den Leidtragenden der Unsportlichkeit des Marcel Schulz, denn hätte das Vorrundspiel Marcel Schulz – Sandro Salice sportlich einwandfrei stattgefunden, wäre es nicht ausgeschlossen gewesen, dass Uli Selsen als Gruppenerster die Vorgruppe hätte abschließen können. Am Ende bleibt eine tadellose Leistung von Selsen, der sich ausgerechnet gegen Salice eine halbe Stunde lang eine Auszeit nahm. Sandro Salice marschierte ebenso wie Dominik Schulz ohne Niederlage und verdient ins Finale, bot konzentrierte und konstante Leistungen.

 

Endspiel
Dominik Schulz – Sandro Salice              4:0 (0:0)
Das Ergebnis ist eindeutig, allerdings war Sandro Salice nicht um diese vier Tore schlechter. Bis zur Halbzeit sollte es eindeutig eine gleichwertige Partie gewesen sein, doch nach dem Führungstreffer vom Titelverteidiger musste Salice etwas tun und versuchen mehr Druck zu machen. Dies sollte ihm nicht gelingen, stattdessen konterte der zweifache U19-Vizeweltmeister jeweils eiskalt wie eine Gletschermuräne.
Spiel um Platz 3
Thossa Büsing – Uli Selsen                    1:2 (0:1)
 
Ein verdienter Sieg für Selsen, der die meisten Chancen im Spiel hatte und die größeren Spielanteile, in einem Spiel, in dem es im Grunde genommen um nichts mehr ging. Beide Kontrahenten waren schon sicher für die DEM-Endrunde in Berlin qualifiziert.
 
Spiel um Platz 5
Frank Hagenkötter – Leif Banscherus      4:1 (2:0)
 
Schnell ging Frank Hagenkötter in Führung und profitierte je länger das Spiel dauerte von der Unkonzentriertheit des Leif Banscherus. Viele leichte Ballverluste des Kamen-Heereners, die der Mann aus Dortmund-Kruckel zu Nutzen wusste. Ein verdienter Hagenkötter-Sieg, weil beim Deutschen Meister von 2005 nicht viel zusammenlief. Auch ein weiteres super faires Spiel, dass ohne Schiri auskommen musste, obwohl es um den letzen Startplatz für die DM ging.
 
Die Spiele um die Plätze 7 und 11 endeten kampflos, Platz 9 wurde im Freistoßschießen zugunsten von Dieter Sauerwein beendet. Den LV West werden bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im April in Berlin aller Voraussicht nach die Dortmunder D. Schulz, Salice, Selsen, T. Büsing und F. Hagenkötter vertreten.  
 

Endtabelle LV - West 2010

1.    Dominik Schulz

2.    Sandro Salice

3.    Uli Selsen

4.    Thossa Büsing

5.    Frank Hagenkötter

6.    Lief Banscherus

7.    Steven Breselg

8.    Edin Mulasmajic

9.    Dieter Sauerwein

10.  Dirk Bärwald

11.  Jürgen Fricke

12.  Marcel Schulz

Text: Thossa Büsing , Leif Banscherus

 

04.01.10                                                Dominik verteidigt Titel

 

Obwohl die äußeren Witterungsbedingungen alles andere als optimal waren, kamen dennoch 15 Spielerinnen und Spieler zur 34. Ausspielung des Westdeutschen Pokals ins Jugendheim "Yellowstone" nach Bergkamen-Oberaden. Die Losfee zauberte wieder einmal für den Pokalwettbewerb typisch, einige Schmankerln aus dem Topf.

Achtelfinale
Frank Hagenkötter – Dominik Schulz            1:3 (1:2)
Edin Mulasmajic – Dennis Eisenmann          5:3 (3:0)
Victoria Büsing – Kai Hagenkötter                1:2 (0:2)
Rolf Sarnoch – Alina Frey          0:0 (0:0) n.V. FS: 1:0
Sandro Salice – Thossa Büsing  1:1 (0:1) n.V. FS: 3:1
Leif Banscherus – Uli Selsen                        1:0 (0:0)
Jürgen Fricke – Steven Breselg                     0:3 (0:1)
Freilos: Marcel Schulz

Der erste Kracher lautete gleich Fränkie gegen Ente. Der U19-Vizeweltmeister schraubte sich einige großartige Spielzüge raus, Frank Hagenkötter dagegen spielte zu zerfahren und zu umständlich. Große Freude kam bei den Kollegen auf, als Edin Mulasmajic auf der Bildfläche erschien. Dennis Eisenmann bot gegen Edin eine starke Leistung, die auf mehr hoffen lässt. Auch Victoria Büsing spielte stark, Kai hatte große Mühe das Spiel zu gewinnen. Genauso prima hielt die zwei Dame im Feld mit, Alina Frey. Rolf Sarnoch musste viel Zeit und Mühe investieren, um die nächste Runde zu erreichen. Wenn Sandro und Thossa aufeinander treffen, sind dies meist heiß umkämpfte und enge Matches. Sandro schaffte eine Revanche. Beim Deutschen Pokal im November in Rain schied er gegen Thossa aus. Das Favoritensterben ging fröhlich weiter: ein engagierter Leif Banscherus sorgte in einem anspruchsvollem Spiel für das frühzeitige Aus von Uli Selsen, der seine wenigen Torchancen nicht zu nutzen wusste. Opfer der beschwerlichen Anreise aus Werdohl wurde Jürgen Fricke. Auf den letzten Drücker angekommen, musste er kalt und unkonzentriert hinein in Getümmel.

Viertelfinale
Leif Banscherus – Marcel Schulz 2:2 (1:0) n.V. FS: 1:2
Dominik Schulz – Rolf Sarnoch                     3:0 (2:0)
Edin Mulasmajic – Sandro Salice                  0:1 (0:0)
Steven Breselg – Kai Hagenkötter                 1:0 (0:0

Großes Subbuteo an Tisch 1. Als nach der Halbzeitpause Banscherus auf 2:0 erhöhte und sein Kontrahent wieder ins Lamentieren verfiel, schien alles schon geritzt zu sein. Ein Oma-Ball sorgte für den Anschlusstreffer und wieder mehr Spielfreude bei Marcel Schulz. Am Ende stand er sogar als glücklicher Halbfinalist fest und Leif muss das Unternehmen "Westpokalsieger" auf die 2010er Ausspielung verschieben. Schulzens Bruder Dominik spielte locker gegen Rolf Sarnoch auf und siegte ohne Mühe. Heiße Matches dagegen an den zwei weiteren Platten. Minimalist Salice nutzte den Trainingsrückstand seines Mannschaftskollegen für nur ein Törchen effektiv aus.  Großes Augenmerk fiel auch auf den Jüngsten im Feld, Kai Hagenkötter (Baujahr ´98) musste gegen Steven Breselg ran (oder umgekehrt). Steven zeigte eine bessere Leistung als noch im Auftaktmatch und unterstrich wieder einmal seine derzeit starke Form.

Halbfinale
Marcel Schulz – Steven Breselg                           2:1 (1:1) s.d.
Dominik Schulz – Sandro Salice                          2:1 (0:0)

Beide Halbfinals verliefen auch hohem Niveau und in großer Fairness - Kompliment an alle. Traumhaft Breselgs Ausgleich zum 1:1-Halbzeitstand genau eine Sekunde vor dem Pausensignal. In der 37. Spielminute setzte Marcel wieder einmal zu einem seiner gefährlichen Schüsse aus der Halbdistanz an, die er so oft so sicher verwandelt. So auch diesmal. Im zweiten Spiel hatte Bruder Dominik ganz klare Feldvorteile. Auch wenn Sandro Salice in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel kam, wurde es zwar ein knapper, aber hoch verdienter Erfolg des Titelverteidigers.

Nun also die Neuauflage des Vorjahrfinals und die dritte Pokalfinalteilnahme von Marcel in Folge.

Endspiel:
Dominik Schulz - Marcel Schulz                  2:1 (0:1)

Es hätte eine Revanche werden können. Marcel lag schon auf einem guten Weg und hatte lange eine Führung inne, die er allerdings versäumte auszubauen. Dominik Schulz ist nicht zu unrecht zurzeit einer der besten deutschen Subbuteospieler und weiß sehr gut Rückstände umzudrehen. Reife Leistung, Dome! Titel verteidigt und bleibt im dritten Jahr in der Familie.

Viertelfinale 9 – 15
Jürgen Fricke – Dennis Eisenmann                      3:1 (2:1)
Uli Selsen – Frank Hagenkötter                            4:3 (2:1)
Victoria Büsing – Alina Frey                                5:0 (3:0)
Freilos: Thossa Büsing

Halbfinale 13 – 14
Frank Hagenkötter – Alina Frey                            3:0 KL
Freilos: Dennis Eisenmann 

Halbfinale 9 – 12
Uli Selsen – Victoria Büsing                                1:1 (1:1) FS: 3:1
Jürgen Fricke – Thossa Büsing                             1:6 (0:4)

Halbfinale 5 – 8
Leif Banscherus – Rolf Sarnoch                            5:0 (2:0)
Edin Mulasmajic – Kai Hagenkötter                     1:1 (0:1) FS: 0:1

Spiel um Platz 13
Dennis Eisenmann – Frank Hagenkötter               4:5 (4:2)

Spiel um Platz 11
Jürgen Fricke – Victoria Büsing                            2:2 (2:1) FS: 2:1 

Spiel um Platz 9
Thossa Büsing - Uli Selsen                                   0:0 (0:0) FS: 1:2

Spiel um Platz 7
Rolf Sarnoch – Edin Mulasmajic                           0:4 (0:2)

Spiel um Platz 5
Leif Banscherus – Kai Hagenkötter                        4:2 (2:1)

Spiel um Platz 3
Sandro Salice – Steven Breselg                           1:0 (1:0)

 Endklassement:
1. Dominik Schulz | TSL Dortmund
2. Marcel Schulz | TSL Dortmund
3. Sandro Salice |  TSL Dortmund
4. Steven Breselg | TSL Dortmund
5. Leif Banscherus |  Borussia Bergkamen
6. Kai Hagenkötter | TSL Dortmund
7. Edin Mulasmajic | TSL Dortmund
8. Rolf Sarnoch |  Borussia Bergkamen
9. Uli Selsen  |  TSL Dortmund
10. Thossa Büsing  |  TSL Dortmund
11. Jürgen Fricke |  Borussia Bergkamen
12. Victoria Büsing  |  TSL Dortmund
13. Frank Hagenkötter  |  TSL Dortmund
14. Dennis Eisenmann |  Borussia Bergkamen
15. Alina Frey |  Borussia Bergkamen

Text : Thossa Büsing